Kreativität gefragt?

Die Corona Zeit bringt es an den Tag! Wer problemorientiert denkt und handelt wird darauf früher oder später unweigerlich eine negative Antwort erhalten oder die Auswirkungen spüren.

 

 

 

In schwierigen Zeiten ist lösungsorientiertes und pragmatisches Handeln gefragt. Neue und unbekannte Situationen erfordern neue Herangehensweisen und manchmal auch mutige Schritte.

 

Es nützt nichts den Kopf in den Sand zu stecken und dabei im Selbstmitleid zu ersticken.

 

If you can dream it – you can do it!

 

Dieses Zitat aus der Welt von Walt Disney bringt es auf den Punkt.

 

Wünsche und Vorstellungen können in die Realität umgesetzt werden. Wir müssen einfach daran glauben und selbstverständlich auch etwas dafür tun.

 

Die aus diesem Zitat abgeleitete Kreativitätsmethode, die „Disney Strategie“, ist ein Modell welches Raum zum Träumen, für konstruktive Gedanken und Kritik lässt.

 

Auf der prozessualen Ebene funktioniert das Modell der Disney Strategie über drei Stationen resp. Positionen.

 

Die erste Station wird durch den Träumer belegt. Auf dieser Stufe ist alles erlaubt! Alles ist möglich! Den Gedanken wird keine Einschränkung gegeben. Ideen, Fantasien, Bilder, Vorstellungen, Wünsche und Sehnsüchte – alles hat Platz auf der Position des Träumers.

 

Die zweite Station ist die des Realisten. Der Realist wird konkret. Es ist die Phase in welcher Träume, Wünsche oder Ideen Gestalt annehmen und gedanklich in die Realität umgesetzt werden. Wie wird es sein? Welche Ressourcen werde ich dazu verwenden und wir wird es sich präsentieren? Die Position des Realisten beschreibt im Detail die Umsetzung oder auch den Endzustand.

 

Auf der dritten Position befindet sich der Kritiker! Dieser schaut von aussen her auf die Träumereien und die Umsetzung in die Realität. Es ist der Kritiker, welcher immer wieder kritische Fragen zu Umsetzung stellt und auch auf Risiken oder Schwächen hinweist. Er hinterfragt die Ideen, Visionen und Umsetzungspläne und kann zu einem richtigen Spielverderber werden.

 

Die Umsetzung der Walt Disney Methode kann allein oder aber auch im Team erfolgen. Der einzelne oder das Team nimmt nacheinander jede der Positionen ein. Dabei werden die Visionen, Wünsche, Ideen und Umsetzungsgedanken notiert. Auch die hinterfragten kritischen Punkte und Zweifel werden aufgenommen und jeweils in einem folgenden Durchgang mit noch mehr Ideen und Visionen entkräftet.

 

Der gesamte Prozess dauert so lange, bis der Kritiker keine Zweifel und Argumente gegen das neue Vorhaben oder die neue Idee und deren Umsetzung einbringen kann. Dies kann somit u.U. über mehrere Runden dauern.

 

Nicht allen Teilnehmern wird sich das „Hineinversetzen“ in die jeweilige Rolle leichtfallen. Wenn Menschen Mühe bekunden Kritik anzubringen oder mögliche Tatsachen zu hinterfragen, werden sie in der Position des Kritikers gefordert sein. So kann es für Teilnehmer, welche mit der Umsetzung in die Tat ihre Schwierigkeiten haben, also keine „Macher-Typen“ sind, in der Position des Realisten zu möglichen Schranken kommen. Auch visionäres, fantasievolles und querdenkerisches Verhalten, wie es der Träumer in seiner Position tut, ist nicht für jedermann auf Anhieb selbstverständlich.

 

Das Modell bietet also auch ein Experimentierfeld für die Teilnehmenden sich in neuen Rollenbildern zu versuchen und allfällige, bisherige Grenzen zu überschreiten.

 

Auf jeden Fall wird am Ende des Prozesses immer eine positive Erkenntnis sichtbar sein!

 

Um die Disney-Strategie erfolgreich und mit bestmöglich Output durchzuführen, empfiehlt sich das Engagement eines Coaches oder Beraters. Dieser kann als vierte Position die Gedanken aufnehmen und diese im Anschluss mit dem Teilnehmer oder dem Team reflektieren. So können wertvolle weitere Schritte eingeleitet werden.

 

Ich freue mich auf Ihr Feedback!